Mittig im Raum steht ein Schiffsmodell eines Stahlschiffes in einer Vitrine. Dahinter eine Maschine der Flensburger Schiffsbau Gesellschaft. Über die komplette rechte Seite des Raumes steht ein Stahlregal mit unterschiedlichen Werkzeugen die u.a. zum Bau eines Schiffes erforderlich sind.

WERFT

Vom Vollschiff zur RoRo-Fähre

1872 wurde die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft gegründet. Die Initiative ging von denselben Unternehmern aus, die drei Jahre zuvor bereits die Flensburger Dampfschifffahrt-Gesellschaft von 1869 gegründet hatten. Ziel der Werft war der Bau eiserner Segel- und Dampfschiffe.

1875 lief das eiserne Vollschiff DORIS BRODERSEN als erster Neubau der FSG vom Stapel. Ein Jahr später folgte das erste Dampfschiff SEPTIMA. In rasantem Tempo entwickelte sich die FSG zur modernsten Werft im Deutschen Kaiserreich. 1902 entstand am Ostseebad die Erweiterung der „Neuen Werft“. Die „Alte Werft“ blieb bis 1969 Ausrüstungswerft. Als größter Arbeitgeber Flensburgs waren die Konjunkturen und Krisen der FSG auch stets das „Wirtschaftsbarometer“ der Fördestadt.

Seit ihrer Gründung hat die FSG rund 750 Neubauten unterschiedlicher Schiffstypen abgeliefert. Aufgrund ihrer besonderen Stärke im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Werft heute Weltmarktführer im RoRo-Bereich.

Schifffahrtsmuseum
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