In der Mitte des Raumes steht eine braune Säule mit einer mittigen Glaseinfassung. Dort hinter ist eine Figur zu sehen, die einen versklavten Menschen aus Afrika darstellen soll. Dieser ist gefesselt. Dahinter steht ein großes Plantagenmodell mit kleinen Hütten und größeren Gebäuden für die Verarbeitung von Zuckerrohr. Im Hintergrund ist eine Wandtapete zu sehen. Auf dieser ist eine Zuckermühle abgebildet.

ZUCKER. RUM. VERSKLAVUNG.

Flensburgs koloniales Erbe

Früher waren die Kolonien sehr wichtig für Flensburg. 
Flensburger Kaufleute handelten mit Kolonial-Waren. 
Diese Waren wurden auch in Flensburg weiter verarbeitet. 
Das waren zum Beispiel Zucker und Rum. 
Die Kaufleute konnten so viel Geld verdienen.

Der Handel hatte aber auch eine dunkle Seite: 
Viele Menschen wurden versklavt. 
Das bedeutet: 
Sie wurden wie Eigentum behandelt und mussten arbeiten, ohne frei zu sein. 
Diese Versklavung hing eng mit dem Handel zusammen. 
Heute erinnert man sich auch an diese schlimme Seite auf den Kolonien.

Schifffahrtsmuseum
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