Gemäldegalerie
Gemälde aus dem 19. und 21. Jahrhundert
Dazu gehören Bilder von Emil Nolde, Erich Heckel und der Künstler-Kolonie Ekensund.
Eine Künstler-Kolonie ist ein Ort, an dem mehrere Künstler zusammen leben und arbeiten.
Die Gemälde-Galerie vom Museumsberg Flensburg ist seit 1997 im Hans-Christiansen-Haus.
Das Gebäude steht direkt neben dem alten Museumsgebäude.
Früher war dort die Nikolai-Schule.
Das Museum wurde im Jahr 1896 eröffnet.
Heute heißt das Gebäude Hans-Christiansen-Haus.
Hans Christiansen war ein berühmter Künstler aus Flensburg.
Er gehörte zum Jugendstil. Das ist eine besondere Kunstrichtung.
Im Hans-Christiansen-Haus gibt es 20 Säle.
Dort sieht man norddeutsche und schleswig-holsteinische Malerei vom 19. bis 21. Jahrhundert.
Jeder Raum hat ein eigenes Thema, zum Beispiel:
- Der Einfluss der Kopenhagener Akademie auf die Kunst
- Die Italienreisen von Künstlern im 19. Jahrhundert
- Die Darstellung des nordfriesischen Volkslebens
- Die Malerei der Inseln Sylt und Föhr
- Die Künstlerkolonie Ekensund an der Flensburger Förde um 1900
Zwei Räume sind dem Expressionismus gewidmet.
Hier sieht man Werke von Emil Nolde und Erich Heckel.
Emil Nolde hat eine besondere Verbindung zum Museumsberg Flensburg.
Als junger Mann lernte er bei Heinrich Sauermann, wie man Holzfiguren schnitzt.
Aus den 1890er Jahren machte er 30 sogenannte Bergpostkarten. Darauf sind lustige Bilder von den Schweizer Bergen.
Diese Postkarten gibt es komplett nur im Museumsberg Flensburg.
Zu sehen sind außerdem:
- Aquarelle und Ölgemälde von Emil Nolde
- Landschaftsgemälde von Erich Heckel
- Werke von Wenzel Hablik, Hans Fuglsang und Käte Lassen
Diese Bilder zeigen den Weg der Malerei in die Moderne.
Besonders ist, dass in den Räumen die Gemälde und Möbel aus der gleichen Zeit zusammen gezeigt werden.
So kann man die Möbel und Bilder zusammen sehen.
Das gibt einen guten Eindruck von der Zeit, in der sie entstanden sind.